Die Asen



Warum ein Lexikon über die germanischen Götter?

Nun ganz einfach. Weil sie kaum jemand kennt. Wir lernen in der Schule alles über Zeus und die griechischen Götter und vergleichen sie mit dem römischen Pantheon. Auch die ägyptischen Götter, RA zum Gruß, kommen nicht zu kurz. Aber die Götter unserer Urahnen, darüber lernen wir so gut wie nichts!
Darum dieses kleine Lexikon.


©by Holger Ulfsson (aka Hagen von Rotha = Holger Erfurth) Erstellt 1998



Die Asen sind Angehörige der größeren Götterfamilie der altnord./urgerm. Mythologie, während die Wanen die andere Göttersippe bilden. (Asen ist eine nor. Götterbezeichnung) Die Asen sind vorwiegend Götter des Krieges und der Herrschaft. Die Götter werden auch allgemein als Asen bezeichnet. Oberster Ase ist à Odin/Wodan. Es folgen seine Söhne Thor/Donar und Baldr/Balder. Auch Loki ist Ase. Nach Beendigung des Krieges mit den Wanen fand eine Verschmelzung der beiden Göttersippen durch Geiselnahmen und Heirat statt. An erster Stelle unter den Asinnen stehen Frigg/Fricka. Freyja und Gefion. Alle Götter leben in Asgard.


Asen ist das altnordische Wort fuer die Goetter, Beiname des hoechsten Gottes Asa-Thor (=Thor) und Vorsilbe bei Personennamen (Astrid). Nach der Snorra Edda wohnten zwoelf Asen in Asgard, unter ihnen vor allem Thor, Odin, Balder, Freyr und Freyja. Die Asen herrschten ueber die Welt und die Menschen, waren in ihrer Macht aber begrenzt durch das Schicksaal, das nur die Nornen in vollem Umfang kannten. Auch in anderer Hinsicht sind die Asen durchaus "vermenschlichte" Goettergestalten, die ein irdisches Alltagsleben fuehren. Religionsgeschichtlich wohl vergoettlichte Ahnen, die auf Island in den Hochsitzpfeilern verehrt wurden (áss = Pfahl, Balken). Sie sind angeblich mit der Ureinwanderung der Goetter im 13. Jahrhundert aus Asien verknuepft. Die Goetterwelt der kriegerischen Asen hatte ihren Widerpart in der baeuerlich-muetterlichen orientierten Welt der Vanen und die mythische Auseinandersetzung beider Welten spiegelt moeglicherweise einen uralten Bruch in der religioesen Verehrung der skandinavischen Bevoelkerung (durch kriegerische Eroberer).



Stammbaum des Asengeschlechts:



Hinweis: Die Asen sind alphabetisch aufgezählt!




Balder, Baldur, Baldr (altnord.), Bald (althochdtsch) < bald = tapfer > à à hpts. nord. Gott


Frau: Nanna à Sohn Forseti

Wohnstatt: Asgard in der Halle Breidablick (Weitglanz)

Gott des Lichtes (...des lichten Tages o. des Tageslichtes) u. Richter

Balder gilt als Feind allen Unrechtes und ist bei den Asen äußerst beliebt und hoch angesehen.

Er kommt nicht beim Ragnarök um, sondern fällt bereits vorher einer List Lokes zum Opfer:


Nachdem Balder schwere lebensbedrohende Träume hatte und dieses den anderen Asen mitteilte, nahm Frigg allen Dingen den Eid ab, daß sie Balder nicht schadeten. Dem Feuer und Wasser, dem Eisen und anderen Metallen, den Steinen, der Erde, den Bäumen, den Krankheiten, den Tieren, selbst den Vögeln und Giftwürmern. Danach machten sich die Asen einen Spaß daraus, Balder mitten auf den Thing(=Versammlungs-)platz zu stellen und nach ihm zu schießen, mit Steinen zu werfen und zu schlagen ohne ihm irgendeinen Schaden zufügen zu können. Das aber ärgerte Loke/Loki und so ging dieser als Weib verkleidet nach Fensalir zu Frigg/Fricka und fragte diese aus, ob auch wirklich alle Dinge diesen Eid geschworen hatten. Er erfuhr, daß westlich von Walhall ein Schößling wuchs, der Mistelteinn (in älteren Erzählungen handelt es sich um das Schwert Mistelteinn), von dem sie keinen Eid verlangt hatte, da er ihr noch zu jung erschien, um Balder Schaden zufügen zu können. Sofort holte Loki diesen Mistelzweig und begab sich zum Thingplatz, wo er Balders blinden Bruder Hödur/Hödr aufforderte an dem Spiel teilzunehmen. Hödur nahm den Mistelzweig und schleuderte ihn auf Balder, der zu Tode getroffen zu Boden sank und ins Totenreich der Hel einging. Nach dem Ragnarök kommen Balder und Hödur von der Hel frei und wohnen auf dem Idafeld, wo zuvor Asgard war.








Bragi (nord.) à à hpts. nord. Gott


Frau: Idun(n)

Gott der Dichtkunst (Bragr = Dichtkunst)

Wahrscheinlich handelt es sich bei dem Gott Bragi um die Personifiierung des Skalden Bragi, der im 9. Jahrhundert in Norwegen lebte und ca. 200 Jahre nach seinem Tod zu der mythischen Göttergestalt Bragi wurde.




Donar, Thunaraz (urgermanisch), Thor (nordisch)


auch: Donner, Tor, Asenthor, Wagenthor, Vingnir (Schwinger), Reiditýr, Ökubórr, Vagnaverr und Hlórridi

Frauen: 1. Sif (die Sippe) à Tochter Trud oder nord. Thrúdr (beides heißt Kraft)

Frauen: 2. Die Riesin Eisensaxa oder nord. Jarnsaxa à Sohn Módi (Zorn), Sohn Magni (Stark)

Tiere: Die beiden Böcke Zahnknirscher (nord. Tanngrisnir) und Zahnknisterer (nord. Tanngniostr), welche seinen Wagen ziehen.



Waffen: - kurzstieliger Hammer (Zer-)Malmer oder nord. Mjölnir (auch: Thrudhammer oder Krafthammer)

- einen Kraftgürtel oder Machtgurt

- zwei Eisenhandschuhe


Wohnstatt: Asgard in der gewaltigen Halle Trudwang oder Trudheim

Donar ist hauptsächlich der Gott des Gewitters, aber auch der Gott des Krieges, des Rechts und des Gesetzes. So weiht er mit seinem Hammer rechtsgültige Handlungen, wie z.B. die Ehe.

Außerdem ist er der Beschützer der Götter, Asgards und Midgards.

Donar bekämpft die Riesen und tötet viele von ihnen. Meistens ist er in Begleitung von Loke/Loki und dem geschwindesten Läufer Thjalfi. Zu ihm kommen die verstorbenen Knechte.

Während der Götterdämmerung (Ragnarök) tötet Donar die Midgardschlange (nord. Jörmungandr), doch nach neun Schritten fällt er vergiftet tot um.

Nach dem Ragnarök erben seine Söhne Módi und Magni Donars Hammer.

Er wird oft als großer starker Krieger mit wallendem roten Haar und Bart dargestellt.







Forseti, Forsete à à hpts. nord. Gott


Wohnstatt: Asgard in dem glänzenden Saal Glitnir

Forseti führt nach dessen Tode die Richterwürde seines Vaters Balder weiter und zwar in aller Milde. Er versuchte Rechtsstreitigkeiten durch friedliche Vergleiche zu beenden und er hatte den besten Richterstuhl für Götter und Menschen inne.
















Frey , Freyr (nord.) à à hpts. nord. Gott


auch: Fro, Ing, Wan, Fricko, Yngvis (schwed.), Fródi,



Tier: - ein Eber namens Goldborst o. Scharfzahn

- ein Roß namens Bluthuf

Waffen: ein Schwert welches sich von selbst schwingt und ein Blitzwerfendes Hirschgeweih

Außerdem besitzt er das Wolkenschiff Skidbladnir, welches alle Götter faßt, stets guten Wind hat und leicht wieder zusammengelegt werden kann.

Gefährten/Diener: Skirnir der Heiterer, der auch das von den Zwergen gefestigte Band zur Fesselung des Fernriswolfes holt, Byggvir (Bieger) und Beyla (Buckel).



Frau/Geliebte: die Wolkenriesin Gerd(r)

Wohnstatt: Alfheim, welches ihm die Götter beim ersten Zahnen zum Geschenk gaben

Gott des Wetters und des Wachstums. Er ist der gütige Spender der Fruchtbarkeit und zwar sowohl des Ackers, als auch des Viehs und der Menschen. Er ist der beste und kühnste Reiter der Asen.

Er wird während des Ragnarök von dem Feuerriesen Surtur/Sutr im Zweikampf getötet.















Heimdall, Heimdallr (nord.), Rigr (keltisch), Hallinskidi, Gulltanni (= Goldzahn)


auch: der weise/weiße Ase

Waffe: das Schwert Haupt

Tier: das Pferd Gulltopp/Gulltopr (= Goldzopf)

Wohnstatt: am Ende des Himmels in Himinbjörg/Himmelbergen bei dem Regenbogen Bifröst

Heimdall besitzt auch das Giallarhorn (Heimdalls Horn)

Heimdall wurde am Rande der Erde von den neun Meerriesenschwestern Gelt, Greif, Eistla, Urgeba, Wolfrun, Angeia, Sind, Atla und Eisensaxa geboren und mit der Erdkraft, hehrem Sühneblut und kalter See genährt.

Er ist der Wächter der Götter, denn er vermag Tag und Nacht hundert Rasten weit sehen und hört das Gras auf der Erde und die Wolle auf den Schafen wachsen. Außerdem benötigt er weniger Schlaf als ein Vogel.

Er schuf die drei Stände der Menschen, nämlich den der Knechte, der Freien und der Jarle (= Fürsten), weswegen auch die Menschen "Heimdalls Söhne" genannt werden.

Er weckt die Götter mit dem Giallarhorn, als zu Beginn des Ragnarök die Riesen und die Ungeheuer über die Brücke Bifröst nach Asgard kommen und findet sein Ende beim Ragnarök, als er und Loki sich gegenseitig erschlagen.





Hödur, Hödr (= Kämpfer), Hother , Hader à à hpts. nord. Gott


Blinder Bruder Balders. Tötet diesen mit einem Mistelzweig/Schwert namens Mistelteinn und wird daraufhin von dem gerade eine Nacht alten Wali getötet. Gott der Nacht.

Gehört zu den Göttern die nach dem Ragnarök über die neue Welt herrschen.

















Hönir, Hainer


auch: der schnelle As, Langfuß, Aurkonungr, Nässekönig, Wodans Sprecher, Beisitzer

Hönir gab den Menschen den Verstand und ist der Begleiter Odins und Lokis.

Wurde den Wanen beim Friedensschluß zwischen Asen und Wanen als Geisel überlassen.

Wird von vielen Historikern für einen halb verschollenen alten und einst mächtigen Gott gehalten, ist aber wohl nur ein in sich haltloses, widerspruchvolles Machwerk der Skalden.




Lodur


Begleiter Odins und Hönirs.

Gab den Menschen schönes Aussehen und Lebenswärme.




Loki, Loke, Loptr (= der Luftige) à à hpts. nord. Gott



Frau: Sigyn/Sigune à Sohn Nari/Narwi u. Wali

Geliebte: Die Riesin Angurboda/Angrboda à die Kinder Fenrir (der Fenriswolf) Jörmungandr (die Midgardschlange) Hel (Herrin Niflheims = die Unterwelt)

außerdem gebiert er als Stute den achtbeinigen Hengst Sleipnir, der Odins Reittier ist. Der Vater ist der gewaltige Sturmhengst Svadilfari mit dessen Hilfe der Riese Smidr die gewaltigen Mauern einer Burg (...oder Asgards) baute.

Geschwister: die beiden Brüder Byleiptr und Helblindi

Wohnstatt: Jötunheim (= das Land der Riesen)

Loki gehört zur Sippe der Riesen, wird aber trotzdem den Asen zugezählt, denn er begleitete Odin und

ist ebenfalls oft der Begleiter Thors. Auch mischten vor Urzeiten Odin und Loki ihr Blut.

Seine Eltern sind der Riese Fárbauti/Farbaut (der gefährliche Schläger à der Blitz) und die Riesin Nal oder Laufey/Laubeia.


Er ist für viel Unglück verantwortlich, daß über die Götter gekommen ist, hat ihnen aber auch aus vielen Gefahren geholfen. So zeugte er die drei Ungeheuer, welche die Asen unter Lokis Führung beim Ragnarök angreifen, stahl Sifs Haar, besorgte ihr aber neues goldenes Haar von den Schwarzelfen, ferner das Schiff Skidbladnir für Freyr und den Speer Gungnir für Odin, half den Asen gegen Smidr, begleitete und half Thor auf seiner Fahrt ins Riesenland, tötete Otr den Sohn Hreimgards und stahl dem Zwerg Andwari dessen Goldschatz inklusive des Ringes Andwaranaut. Er entführte die Idun(n) und diente Thor in Freyjas Falkengewand als Späher, war aber auch für das Hinken des Bocks vor Thors Wagen verantwortlich. Gebar aber Odins Reithengst Sleipnir. Er tötete die Diener Oegirs und beleidigte die Asen auf Oegirs Gelage. Außerdem war er für den Tod des Balders verantwortlich und verhinderte, daß dieser aus dem Reiche der Hel freikam.

Für diese letzte Freveltat wurde er von Thor gefangen . Dann verwandelten die Asen Lokis Sohn Wali in einen Wolf, woraufhin dieser seinen Bruder Nari/Narwi zerriß. Mit Naris Därmen wurde Loki in einer Höhle auf drei Felsblöcken festgebunden. Die Göttin Skadi nahm einen Giftwurm (Giftschlange) und befestigte ihn über Loki, damit das Gift aus dem Wurm ihm ins Gesicht tropfte.

Doch seine Frau Sigyn steht neben Loki und hält ein Becken unter die Gifttropfen. Doch wenn die Schale voll ist, geht sie und gießt das Gift aus. Derweil aber tropft das Gift in Lokis Gesicht, wogegen dieser sich so heftig sträubt, daß die ganze Erde erschüttert wird.



Dort liegt Loki gefangen bis zum Ragnarök, wo er sich befreit und die Ungeheuer und Riesen gegen die Asen führt und im Zweikampf mit Heimdall sein Ende findet, da die beiden Todfeinde sich gegenseitig erschlagen.




Niord, Niörd/Njördr (altnord.) hauptsächlich ein nordischer Gott


wird dem Sproß der Wanen zugezählt da er ihnen als Geisel der Asen

überlassen wurde und die Erziehung der Wanen erhielt, ist aber trotzdem dem Asengeschlecht zugehörig.

Frau: die Riesin Skadi à Sohn Frey/Freyr (urgerm. Ing) und Tochter Freyja

Wohnstatt: am Meer in Noatun (Schiffsplatz, Schiffsstadt)

Niord ist ein Fruchtbarkeitsgott und der Gott der Schiffahrt.

Er beherrscht den Wind, das Meer und das Feuer, hilft den Seefahrern beim Fischfang und ist sehr reich.










Tiu, Tiwaz (urgerm.), Tiw (angelsächsisch), Týr (nord.), Ziu (hochdtsch.)


auch: Teiwaz, Saxnot, Eru, Irmin Kriegs-, Himmels- und Verhandlungsgott und Schutzgott des Thing (Ratsversammlung der Freilinge)

Vor Ausbreitung des Wodankultes war Tiu/T(e)iwaz der höchste Gott der Germanen. Obwohl er der älteste Gott ist, wurde er später als Sohn Wodans angesehen und verlor zu Gunsten Wodans und Donars immer mehr an Bedeutung.

Er war es, der seine rechte Hand als Pfand in den Rachen des Fenriswolfes (Fenrir) legte, die ihm dann abgebissen wurde, da Fenrir sich aus der letzten Fessel dem Band Gleipnir nicht mehr befreien kann und gefangen ist. Seitdem trägt er das Schwert links und hat seinen Schild an den rechten Armstumpf geschnallt.

Tiu findet sein Ende beim Ragnarök, als er und der Hund/Wolf Garm, welcher vor der Gnipahöhle gebunden war, sich gegenseitig töten.





Uller, Ullr (nord.), Oller


auch: Schildgott

Wohnstatt: Ydalir (nord.), in düsteren Eibenwäldern (urgerm.)

Uller ist ein Sohn der Sif und Stiefsohn des Thor, stammt also nicht aus der Sippe Odins.

Er ist ein winterlicher Jagd- oder Bogengott, der auf Schnee- oder Schlittschuhen dahinsaust.

Mit einem schildförmigen Knochen, der Ulls Schiff heißt geht Uller selbst über das Meer.

Als Odin einst von den anderen Göttern verbannt wurde, weil sie über die Verführung der Riesin Rindr empört waren, wählten die Götter Oller zum König und nannten ihn Odin.

Aber als der echte Odin nach zehn Jahren in sein Reich zurückkehrte mußte Oller fliehen und wurde auf Midgard von den Dänen in Schweden erschlagen.






Wali, Vali, Wale, Ale, Ali à à hpts. nord. Gott


Wali ist wie sein Bruder Widar ein Sohn Odins und rächt den Tod von Baldr indem er Hödur erschlägt, nachdem dieser Balder mit dem Mistelzweig/Schwert Mistelteinn tötete. Diese Rache vollzog er kurz nach seiner Geburt.

Wali gehört neben Balder, Hödur und Widar zu den Göttern die nach dem Weltenbrand (Ragnarök) über die dann entstehende neue Welt herrscht.














Widar, Vidarr à à hpts. nord. Gott


auch: der Waldherr, der weithin Herrschende, der schweigsame Gott

Wohnstatt: das busch- und grasreiche Land Widi

Widar rächt seinen Vater Odin nachdem dieser während des Ragnarök von Fenrir verschlungen wurde, indem er dem Fenriswolf mit seinem Eisenschuh oder einem Lederschuh, der aus den von Menschen weggeworfenen Lederflicken zusammengesetzt ist, in den Unterkiefer tritt, ihm durch den Rachen sein Schwert ins Herz stößt, dann seinen Oberkiefer packt und Fenrirs Kiefer auseinander reißt.

Widar gilt nach Thor als der stärkste Ase und gehört zu den Göttern, die nach dem Ragnarök über die neue Welt herrschen.




Wodan, Wôdanaz (urgermanisch), Wôdan (altsächs.), Wôden (angelsächs.),


Odin(n) (nordisch), Wuotan (hochdeutsch)

mundartlich auch Wode, Waud, Waur, Wutan, Wute, Guet, Muet,

auch: Allvater, Altvater, Herian, Neckar, Nix, Füller, Wunsch, Wahn, Beblind, Schwinder, Schwenderer, Wetter, Alk, Walvater, Sieggott, Hangegott, Lastengott, Grimm, Gangler, Dank, Helmber, Wunderer, Tunderer, Ebenher, Hehr, Dritt, Helblind, Sand, Schweifer, Wahrsager, Mildauge, Heerheiter, Böswerk, Grimmer, Flammenauge, Siegvater, Langbart, Tiefhut, Neckwunder, Truggeschwind, Vielgeschwind, Ausreiter, Schlitterer, Droher, Gundler, Herbart, Wecker, Wacker, Schilbung, Wabwind, Ruhmesgott, Weber, Gaut, Schweber, Schrecken, Männergott, Onar u.a.




Frauen:

1. die heilige Nacht à Tochter Erda (nord. Jörd)

2. seine Tochter Erda/Jörd à Sohn Donar (nord. Thor)

3. Fricka (nord. Frigg) Hauptfrau à mehrere Asen/Asinnen (u.a. Balder)

4. unzählige Geliebte (z.B. die Riesinnen Rindr à Sohn Váli u. Gridr à Sohn Vidar, sowie Gunnlöd à Sohn Bragi)











Tiere:

- Sleipnir (Wodans achtbeiniger Reithengst)

- Geri und Freki (Wodans Jagdwölfe oder -hunde)

- Munin(n) der Gedächtnisreiche u. Hugin(n) der Verstandesreiche (Wodans Raben, die ihn über alles was geschieht unterrichten)













Waffe: Gungner oder Gungnir (nord. Name) sein Ger (germ. für Speer)














Wohnstatt: Asgard in der riesigen Halle Walhall (Walhalla)

Wodan ist hauptsächlich der Gott des Sturmes, aber auch der Gott des Sieges (in der Schlacht), des Reichtumes, der Ernte, der Ekstase, der Beredsamkeit und des Verstandes, der Dichtkunst und der Mannhaftigkeit, des Diebstahls und des Trugs, der Gott der Gehenkten und der Gott der im Winde fahrenden Seelen und der Gespenster. Außerdem ist er Zauberkundig und weiß über die Macht der Runen zu gebieten. Auch gilt er als Weiberverführer und treuloser Gatte. Er führt die Wilde Jagd an.



Wodan sammelt alle im Kampfe gefallenen Krieger in Walhall um sich (Einheerer/Einherier), damit sie ihm beim Ende der Götter/der Welt (nord. Ragnarök) im Kampfe gegen die Riesen und Ungeheuer helfen sollen. Seine Walküren geleiteten die toten Krieger nach Walhall.

Er ist ein langbärtiger einäugiger Gott, denn er gab eines seiner Augen Mimir zum Pfand, um aus dessen Brunnen die Dichtergabe, Klugheit und Weisheit schöpfen zu können.

Wie alle Asen findet Wodan sein Ende bei der Götterdämmerung (Ragnarök), wo ihn der Wolf Fenrir verschluckt und daraufhin von Wodans Sohn Vidar getötet wird.

Er wird oft als Wanderer mit blauem Mantel und breitkrempigen Schlapphut dargestellt.









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